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Der Verein wurde im Jahr 2012 gegründet. Ziel ist es, die dezentrale, regionale Energiewende hin zu erneuerbaren Energien voranzubringen. Dreimal wurde der MesseKongress RegioEnergie durchgeführt. Hier kamen regionale Handwerker, Firmen aus dem erneuerbaren Energienbereich und Bürger mit Interesse an der Energiewende zusammen. Mehr als 40 Unternehmen konnten sich so im Laufe der Jahre einem breiten Publikum präsentieren. Es gab viele wertvolle Gespräche und Diskussionen und immer wieder neue Ideen in Bezug auf die Energiewende. Der Verein arbeitet weiter daran, mit Informationsveranstaltungen, Infoständen und anderen Formen der Öffentlichkeitsarbeit.

Veranstaltung
ByeByeBiblis - Energiewende in der Region e.V.                                                                                                                                                                                                          

Vortrag “Frankfurts Plan zum Klimaschutz”
Referent: Herr Paul Fay vom Energiereferat der Stadt Frankfurt
Donnerstag, 30. Juni 2016, 19:30 Uhr, Bürgerhaus Dreieich-Sprendlingen, Clubraum 5


Das Energiereferat war führend bei der Erarbeitung der Klimaschutzziele der Stadt Frankfurt. Unter anderem wird bis 2050 die Umstellung der Energieversorgung auf 100% erneuerbar angestrebt. Der Masterplan der Stadt enthält viele Bausteine, z.B. im Hinblick auf die Wärmeversorgung, die Effizienzverbesserung und Veränderungen im Verkehrsbereich. Das Umland ist sicher in vielerlei Hinsicht betroffen und kann davon aber auch profitieren.

paul fay

Radwanderung zur Grube Messel und nach Griesheim

Am Wochenende vom 16./17. Juli 2016 unternahmen einige Aktive des Vereins eine gemeinsame Radwanderung. Zunächst besuchten wir das Weltnaturerbe Grube Messel. Diese liegt eigentlich direkt vor der Haustüre und zieht internationale Besucher an, trotzdem wird sie oft links liegen gelassen und ist auch nur mit Führung zugänglich. Wir erfuhren einiges über die Entstehung dieser wichtigen Grabungsstätte, ihr Alter und die Bedeutung der Funde. Die Datierung mit 48 Millionen Jahre scheint ziemlich genau zu sein, zumindest im geologischen Sinne. Beinahe wäre die Grube der modernen Zivilisation zum Opfer gefallen, denn sie sollte einst die Mülldeponie des Rhein-Main-Gebietes werden. Bis entsprechende Klagen entschieden wurden, zeigte sich welche enorm bedeutenden paläonthologischen Funde hier gemacht wurden, die Errichtung der Deponie wurde untersagt und heute macht die Wissenschaft Jahr für Jahr bedeutende Fossilienfunde.

Weiter fuhren wir am Rande von Darmstadt, vorbei am Vivarium und dem Gelände der Technischen Universität.  Vorbei kamen wir auch an einem der geheimnisvollsten Orte der Republik, dem Dagger-Komplex der amerikanischen Armee. Dies ist wohl einer der wichtigsten Lauschstationen der amerikanischen Geheimdienste in ganz Europa. Am späten Nachmittag kamen wir in Griesheim an, wo wir einen sehr netten Abend verbrachten.

Die Rückfahrt krönten wir mit einem Zwischenstopp beim Grillfest des Odenwaldklubs/Alpenverein Groß-Gerau. Das Wochenende hat uns alle ein Stück näher gebracht und wir sind gerüstet für die nächsten Aktivitäten. Und mit wenigen Menschen haben wir an den beiden Tagen plakativ für den Atomausstieg geworben, mit fahnengeschmückten Fahrrädern und Anti-AKW-Warnwesten war unser Anliegen nirgends zu übersehen, wo wir vorbei kamen.

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