Erster Vortrag von Herrn Kobayashi über die Situation in Japan nach der TEPCO-Katastrophe in Fukushima

m vollbesetzten Rathaussaal hielt Herr Kobayashi einen ergreifenden Vortrag über die aktuelle Situation in Japan. Nachdem Bürgermeister Gebhardt in der Begrüßung schon sehr deutlich Stellung gegen jeden Weiterbetrieb von Atomanlagen bezogen hatte, machte Herr Kobayashi deutlich, warum das so wichtig ist.

Wir entscheiden mit dem Betrieb dieser Technologie nicht nur für uns, sondern für unsere Kinder, unsere Enkel und für unüberschaubare Nachfolgegenerationen. Bis heute ist unklar, was mit dem Atommüll geschehen soll.

Ausführlich ging Herr Kobayashi auf die im letzten Jahr massiv gewachsene Anti-Atom-Bewegung ein. Vor dem Hintergrund der intensiv geschilderten Erziehung zu bedingungslosem Gehorsam ist dies nur umso eindrucksvoller. Von den offiziellen Medien wird diese Bewegung jedoch teilweise ignoriert oder gar bewusst verschwiegen. Der Einfluss des Elite-Staatsbeamtentums, sowie der großen Industriefirmen ist nach wie vor dominant. Umso wichtiger ist es, dass sich viele Menschen gemeinsam wehren. Dies ist auch die Triebfeder der Vortragsreise von Herrn Kobayashi. Beim Beschreiben der fatalen Folgen vor allem für die Kinder in der Region Fukushima konnte Herr Kobayashi die Tränen nicht zurückhalten, sicher einer der eindrücklichsten Momente des gesamten Vortrags.

Für die geplante Gesundheitseinrichtung in der Region wurde denn auch reichlich gespendet.

 

Herr Kobayashi beim 2. Besuch in der Region!

Donnerstag, 21. November 2013, 19:30 Uhr, Bürgerhaus Dreieich-Sprendlingen (Fichtestr. 50)

Es war ein spannender Abend, mit aktuellen Informationen aus Japan und direkt aus Fukushima